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Am 1. März trat zum wiederholten Male bei der Firma Walther Glas flüssige Glasschmelze aus dem Leck geschlagenen Ofen aus. Da es sich dieses Mal um einen größeren Durchbruch handelte, wurde sofort nach der ersten Lageerkundung durch die FF Braunau der Alarmierungsauftrag für die Feuerwehren Ranshofen und Haselbach erteilt. Während die Mannschaften der Pumpenfahrzeuge die 2 Zubringerleitungen legten, begannen die Atemschutztrupps mit einem Innenangriff. Da zu diesem Zeitpunkt bereits ersichtlich war, dass eine sehr hohe Anzahl an Atemschutzgeräteträgern benötigt wird, wurden die Feuerwehr Aching so wie die FF Simbach (D) nachalarmiert.

In weitere Linie wurde das austretende Glas von mehreren Atemschutztrupps aus dem Erdgeschoss und dem 1. Stock gekühlt, sowie das entstehende Löschwasser aus der Halle abgepumpt. Der Angriff von bis zu 8 C Rohren zeigte nach einiger Zeit seine Wirkung und brachte das ausgetretene Glas zum Erstarren sowie verschloss die entstandenen Leckagen. Trotz des massiven Einsatzes von Atemschutzträgern zur Kühlung traten fast die gesamten 55 Tonnen Glas aus dem Ofen aus.

Die schlechte Sicht und die hohe Temperatur sind nicht zu gering einzuschätzende Gefahren, jedoch konnte der Einsatz ohne Verletzungen der Einsatzkräfte abgewickelt werden.

Eingesetzt waren von der FF Ranshofen 3 Fahrzeuge sowie 24 Mann von 18.10 Uhr bis 23.00 Uhr. Diese Einsatzkräfte verlegten 9 C- sowie 15 B-Druckschläuche und stellten 4 x 3 Mann Atemschutztrupps.

Insgesamt waren 105 Mann und 23 Atemschutztrupps der Feuerwehren Braunau, Ranshofen, Haselbach, Aching und Simbach im Einsatz.